Was wir tun!
2021-05-14

THERESA

Mit Druck und Dampf in die Zukunft.

Was wir tun!
2021-05-12

ZED

Zwickauer Energiewende Demonstrieren – Elektrisch-thermische Verbundsysteme betreiben

Was wir tun!
2021-05-10

Saale to heat

Ein Fluss in der Rolle des stillen Klimakämpfers.

Zurück zur Projektübersicht
Was wir tun!
2021-05-14
THERESA

THERESA

Mit Druck und Dampf in die Zukunft.

Wer steckt dahinter?

Wo Wärme ist, ist Energie. Und umgekehrt. Beides brauchen wir um 24/7 on demand die Heizung aufdrehen oder unsere Smartphones laden zu können. Und jeden Tag arbeiten Menschen daran, die Prozesse zur Wärme – und Energiegewinnung Quäntchen um Quäntchen zu optimieren.
Jeder weiß, perfekte Prozesse sind das Ergebnis zumeist langwieriger Analysen, Untersuchungen und unzähliger Testläufe. Gute und nachhaltige Prozesse sind wiederum die, bei denen man zusätzlich einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und den Schutz unseres Klimas auf dem Radar hat. Und was will THERESA?
THERESA will alles –perfekt, nachhaltig und sicher. Die Versuchsanlage dient nicht nur der Nachbildung und Analyse thermischer Kreisprozesse, sondern sie ist auch in der Lage Auswirkungen spezieller Einzeleffekte auf den Gesamtprozess, etwa einer plötzlichen Druckentlastung, zu simulieren. Das Besondere daran: THERESA ist ein echtes Powerpaket. Kraftwerksrelevante Wasser-Dampf-Prozesse mit bis zu maximal 350°C und 160 bar nachbilden zu können, das muss ihr erstmal einer nachmachen. Prozesse mit einer solchen Wucht müssen sicher sein – für Mensch und Umwelt gleichermaßen. Im Zittauer Kraftwerkslabor arbeiten die Expert*innen der Hochschule Zittau/Görlitz Tag für Tag daran, Energiegewinnungsprozesse zu optimieren, auf Lücken und Gefahren zu prüfen und sie somit sicherer zu machen.

 

Wohin soll die Reise gehen?

THERESA will hoch hinaus. Doch ist sie natürlich nicht allein, denn noch braucht die Maschine ihre Menschen. Hinter THERESA stecken viele Köpfe. Das Team von Expert*innen, das sie betreut, möchte mit der Versuchsanlage einen wichtigen Beitrag leisten und den Prozess der Energiewende aktiv mitgestalten. Um dieses Ziel zu erreichen wird ohne Unterlass an der Entwicklung und Untersuchung neuer Technologien zur Energiespeicherung gearbeitet, Energieversorgung soll zudem zukünftig flexibler und noch sicherer werden. Weiterentwicklung ist das Credo – jeden Tag ein Stückchen mehr. Und bald sogar mit noch mehr Dampf. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn in nicht allzu ferner Zukunft wird THERESA um einen thermo-mechanischen Stromspeicher (TMS) erweitert Mithilfe des TMS soll Strom nicht mehr nur in Wärme umgewandelt und gespeichert, sondern wieder zu Strom zurückgewandelt werden. In die Zukunft geblickt, kann das bedeuten, dass Stromspeicherprozesse, die sonst teure Rohstoffe und fossile Energieträger zur Basis hatten, zukünftig in der Verwendung von Wasser und Stahl einen regenerativen Ansatz finden.

 

An welchen Themen wird konkret geforscht?

Energieversorgung, Thermomechanik, Prozessoptimierung

 

Wo erfahre ich mehr?

https://theresa.ipm.hszg.de/faces/index.xhtml

 

Wer ist Ansprechpartner?

Name: Dr.-Ing. C. Schneider

Telefon: +49 3583 612 4789

E-Mai-Adresse: c.schneider@hszg.de
Website: https://theresa.ipm.hszg.de/faces/index.xhtml

 

 

Keywords: Thermische Energiespeicherung, Energieversorgung, Energiewende
Projektpartner: Hochschule Zittau/Görlitz, Zittauer Stadtwerke GmbH
Gefördert von: EFRE – Europäischer Fond für regionale Entwicklung, Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

 

Projektbild
Projektbild


Zurück zur Projektübersicht
Was wir tun!
2021-05-12
ZED

ZED

Zwickauer Energiewende Demonstrieren – Elektrisch-thermische Verbundsysteme betreiben

Wer steckt dahinter?

Die urbane Energiewende bottom up denken heißt Zukunft bauen, mit Mensch und Natur als Ausgangspunkt. Das klingt nicht nur gut, sondern auch richtig. Die Westsächsische Hochschule in Zwickau, zeigt wie es geht. Im Rahmen des auf Initiative der Stadt Zwickau entstandenen Projektes „ZED“ forschen unsere Saxony5-Kolleg*innen seit 2017 gemeinsam mit zwölf Partnern aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft an neuen nutzerfreundlichen, bezahlbaren und nachhaltigen Konzepten für eine gelingende Energiewende. Sie können uns dabei helfen den Wandel unserer Energiewirtschaft hin zu einer All-Electric-Society so effizient und bedürfnisorientiert wie möglich zu gestalten. Die Fragen, um die sich alles dreht, sind ebenso aktuell wie bedeutend: Wie sieht die Stadt von morgen aus? Wie wollen und müssen wir in den nächsten Jahren unseren Lebensraum gestalten? Wie können wir in unseren Quartieren die Energiewende, den Umwelt- und Klimaschutz praktisch umsetzen? Es gibt viel zu tun.

 

Wohin soll die Reise gehen?

Welches praktische Ziel treibt sie an – die Zukunftsmacher*innen von ZED? Die für alle wohl greifbarste und zugleich zukunftsweisendste Vision ist die Konzeption und Umsetzung eines „Null-Emissions-Quartiers“. Dabei soll sich der Stadtteil Marienthal in ein Wohnviertel verwandeln, dessen Schadstoffaustoß quasi gen Null tendiert, das seinen Bewohner*innen aber dennoch die volle Mobilität schenkt. Und das ist noch längst nicht alles! Durch die Maßnahmen soll für die Menschen auch gleichzeitig eine bessere gesellschaftliche Anbindung an andere Stadtteile erreicht werden. Diese Mission „ZED“ zeichnet sich nicht nur durch ihr hohes Maß an Aktualität aus, sondern zeugt in ihrer Umsetzung auch von einer beispielhaften Nähe zu Mensch und Natur, ihren Bedürfnissen, Sorgen und Erfahrungen. Gelingt den ZEDler*innen und ihren Unterstützer*innen aus der Bürgerschaft die Realisierung eines nahezu emissionsfreien Quartiers am praktischen Beispiel Marienthals, ist ihnen mit Sicherheit nicht nur die ein oder andere Wissenschaftsehrung gewiss, sondern ebenso eine Vorbildrolle für die Gestaltung der urbanen Energiewende in ganz Deutschland.

 

An welchen Themen wird konkret geforscht?

Energie und Digitalisierung, Mobilität, Nachhaltige Quartierstrukturen, Partizipative Gestaltungsmöglichkeiten


Wo erfahre ich mehr?

https://www.energiewende-zwickau.de/

https://aiis.fh-zwickau.de/

 

Wer ist Ansprechpartner?

Name: Susan Bergelt
E-Mail-Adresse: Susan.Bergelt@fh-zwickau.de
Telefon: +49 (0) 375/ 536-2302
Website: https://aiis.fh-zwickau.de/

 

Keywords: Energiewende, Klimawandel, Energiesysteme, Forschungstransfer, Partizipation
Projektpartner: Westsächsische Hochschule Zwickau, Stadt Zwickau (Verbundkoordinator), Technische Universität Chemnitz, Ludwig-Maximilians-Universität München, Alippi GmbH, Autoservice Demmler, Bauconzept Planungsgesellschaft mbH, Gebäude- und Grundstücksgesellschaft Zwickau mbH, Gesellschaft für intelligente Infrastruktur Zwickau mbH, Johanniter Unfallhilfe e.V., Samson AG, SenerTec Sachsen, Zwickauer Energieversorgung mbH 
Gefördert von: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

 

Projektbild
Projektbild
Projektbild


Zurück zur Projektübersicht
Was wir tun!
2021-05-10
Saale to heat

Saale to heat

Ein Fluss in der Rolle des stillen Klimakämpfers.

Wer steckt dahinter?

Die Energieversorgung Halle (Saale) (EVH) und die Energie-Initiative Halle (Saale) – ein lokaler Zusammenschluss aus wichtigen Wirtschaftsvertretern aus und um Halle – haben sich Großes vorgenommen. Die Vision klingt ebenso groß wie bewegend: Mit gebündelten Kräften die Energiewende vor Ort gestalten. Tja, gemeinsame Pläne waren eben schon immer eine gute Idee. Dass in solchen Prozessen nicht nur der Mensch und sein Wunsch nach Entwicklung und Innovation im Vordergrund steht, sondern auch die Natur einen entscheidenden Beitrag leisten kann, zeigt das Vorhaben „Saale to Heat“ – ein Projekt, bei dem die Saale die Rolle der Hauptdarstellerin übernimmt. Durch eine Großwärmepumpe soll der Fluss zukünftig ein zuverlässiger Lieferant umweltfreundlicher Wärme werden. Das Beste daran: Neben warmen Füßen für unsereins springen ganz nebenbei kalte Flossen für die Flussbewohner*innen raus und die können sie in Zeiten steigender Gewässertemperaturen gut gebrauchen. Fakt ist, ein solch großes Projekt wie „Saale to Heat“ will im Vorfeld auf Herz und Nieren geprüft werden. Das Zittauer Kraftwerkslabor und das IPM dienten dabei als Bühne für die Machbarkeitsstudie, bei der unterschiedlichste Konzepte für die EVH untersucht wurden wurden.

 

Wohin soll die Reise gehen?

Wie viele andere Städte möchte Halle (Saale) im Zuge der Energiewende ihren CO2-Ausstoß um ein Vielfaches minimieren. Das Projekt „Saale to Heat“ soll dabei eine entscheidende Rolle spielen. Das Prinzip ist einfach wie genial: In der am Rande des Flusses gelegenen, innovativen Kraft-Wärme-Kopplungsanlage wird dem Saalewasser mithilfe einer Wärmepumpenanlage die gespeicherte Wärme entzogen. Diese wird dann wiederum in das Fernwärmenetz der Stadt eingespeist. Die Zukunftsaussichten sind vielversprechend: „Bezogen auf eine Nutzungsdauer von 20 Jahren verfügt das Projekt über ein Treibhausgasminderungspotenzial von fast 34 Kilogramm pro investiertem Euro.“

 

An welchen Themen wird konkret geforscht?

Umweltwärmenutzung, CO2-Reduktion, Flusswasserkühlung, Fluss-/Gewässerthermie

 

Wo erfahre ich mehr?

Linkto Pdf: https://www.hallanzeiger.de/wp-content/uploads/2020/06/20200630_evh_energie.pdf

 

Wer ist Ansprechpartner?

Name: Thomas Gubsch
E-Mailadresse: T.Gubsch@hszg.de
Telefon: 03583 612 4745

 

Keywords: Umweltwärmenutzung, CO2-Reduktion, Flusswasserkühlung, Fluss-und Gewässerthermie
Projektpartner: Energieversorgung Halle, Hochschule Zittau/Görlitz
Gefördert von: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

 

Projektbild